shopping 1232944 960 720Traditionell wird im ersten Gottesdienst im Oktober Erntedank gefeiert. Als moderne Stadtmenschen sind wir in die landwirtschaftlichen Abläufe wenig eingebunden.

 

Dennoch ist dieser Tag eine gute Gelegenheit Anlass, um innezuhalten und für scheinbare Selbstverständlichkeiten dankbar zu sein.  So feierte die Gemeinde am 07. Oktober einen ganz besonderen Gottesdienst. Das gemeinsame Frühstück als Einstieg lebte vom reichhaltigen Mitbring-Buffet, bei dem jeder auf seinen Geschmack kam. Anschließend entfaltete sich das Thema „Dank“ für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Individuelle Gründe für Dankbarkeit konnten symbolisch auf ausgeschnittene Zettel in Brotform geschrieben und allen sichtbar gemacht werden. Vielfalt wurde auch in den verschiedenen Brotsorten sichtbar, die Kinder der Gemeinde vorstellten. 

 

Die Predigt leitete zum Abendmahl, in dem Jesus uns in Brot und Kelch begegnet, über. Während die „Großen“ es feierten, schmeckten die „Kleinen“ die Freundlichkeit Gottes in reifen Trauben.

Erntedank – eine besondere unter vielen Gelegenheiten im Jahreslauf, um für das oft Selbstverständliche zu danken.

 

Anne Traub

Unsere Gemeinde lebt davon, dass eigentlich jeder von uns gerne gibt, indem wir uns ehrenamtlich engagieren UND auch Finanzen spenden.

Regelmäßige und gelegentliche Aufgaben werden von Vielen in großer Treue wahrgenommen:

Kaffeekochen, Spülen, Mitarbeit in einer Gruppe, Musik ...

nichts würde funktionieren ohne die gern gegebene Arbeit ohne Bezahlung.

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Am Samstagnachmittag (24.11.) möchten wir euch alle herzlich einladen,

gemeinsam Kaffee und Kuchen zu genießen, miteinander ins Gespräch zu kommen und auch Rückblick zu halten.

Es ist ein Nachmittag der Wertschätzung aller Dienste und Mitarbeiter, der zugleich eure Anregungen aufnehmen möchte.

Ohne Dich und Euch fehlt dem Treffen ein wichtiger Farbtupfer – wir freuen uns auf einen bunten Nachmittag mit Euch allen!

Eure Gemeindeleitung

Gott begegnen in meditativen Elementen und Liedern – dieses gottesdienstliche Angebot lädt am letzten Samstag des Oktobers am Spätnachmittag

(17 Uhr – 18 Uhr) zum Mitmachen ein.

Einige der charakteristischen Lieder aus Taizé sind uns aus unserem Liederbuch „Feiern & Loben“ schon bekannt, weitere werden wir unter Anleitung von Thomas Fleßenkämper schnell mitsingen. Die Melodien und Texte laden dazu ein, sich dankbar von Gott berühren zu lassen. Eine Bildmeditation bietet Impulse zum Nachdenken, Stille und gemeinsames Gebet bieten Raum zum hörenden Gebet. 

Die meditative Andacht führt zum Sonntag als Ruhetag hin. 

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Alle sind zu diesem Angebot herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Gemeinschaft mit Gott! 

Eure Anne Traub

Am Montag, dem 05. November 2018,

findet im Untergeschoss unseres Gemeindezentrums das Treffen anlässlich

des baptistischen Weltgebetstags der Frauen statt.

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Alle Jahre wieder….  WEIHNACHTEN IM SCHUHKARTON  2018WIS2018

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Weihnachten rückt langsam wieder in unsere Gedanken und Planungen. 

Wir wollen ein Zeichen der Liebe Gottes an die vielen Kinder in armen Ländern schicken, die noch nie ein Weihnachtsgeschenk erhalten haben oder unter großer Armut leiden. 

Dabei gibt es feste Verteilstrukturen der Organisation „Geschenke der Hoffnung“ vor Ort. 

Gemeinden, Schulen, Kindergärten etc. stellen den Kontakt zu betroffenen Familien her. 

Wir werden die Schuhkartons am 4.11. und  11.11.2018

vor und nach dem Gottesdienst sammeln. 

Als Sammelstelle in Leverkusen reichen wir die Schuhkartons nicht an andere Sammelstellen weiter, sondern kontrollieren, verpacken und verladen diese direkt auf den LKW. 

Witere Informationen können Sie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfragen.

Wie entlastend. Da gibt es ein Gegenüber, an dem ich zugeben kann, wie viel Sehnen, wie viel Seufzen in mir ist. Dass ich nichts verbergen muss – weder bei mir noch vor anderen. Wie gut doch solche Zeiten sind, in denen ich erinnert werde, dass ich nicht selbst mit allem fertig werden muss. Dass ich mich mit allem, was in mir ist, Gott zuwenden kann. Manchmal ist es fast schmerzhaft, dieses tiefe Gefühl, sich zu sehnen. Und immer ist es damit verbunden, dass ich etwas sehr vermisse. 

So will ich mich an Gott erinnern. Zum Beispiel, wenn ich in der Bibel lese und dabei entdecke, wie Menschen ihre Sorgen und Freuden des Lebens Gott mitteilen. Und wie sie aus dem Kreisen um sich selbst Befreiung erfahren.

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Im Psalm 38 geht es um einen Menschen, der schon länger krank ist. „Kraftlos bin ich und ganz zerschlagen. Ich schreie in der Qual meines Herzens“ (V9 ). Eine solche Situation ist schwer auszuhalten und es drängen sich Fragen auf. 

Warum musste es mich wieder treffen?  Gibt es einen Zusammenhang von meinem Leben und meiner schweren Erkrankung? Ist Krankheit Strafe? 

 

 

Erfahrungen mit dem Klimawandel im westafrikanischen Sahel und in Europa

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Natürlich leiden wir alle in diesem Sommer in Europa unter der lang anhaltenden Hitze. Sorge aber muss uns die allzu lange Trockenheit bereiten. Die Landwirte melden Rekordverluste bei der Ernte. Sie fordern Hilfe vom Staat. Aufgeschreckt aber haben uns die Berichte des Potsdam-Instituts für Klimaforschung über eine Studie eines internationalen Teams von Wissenschaftlern zum Klimawandel. Sie warnen vor einer Heißzeit. Selbst bei Einhaltung des Pariser Klimaabkommens könnte sich die Erde von alleine weiter erwärmen. Sind wir mit diesem Sommer 2018 schon mitten drin im Klimawandel? 

In den Medien wird diese Frage so reflektiert: „Klimawandel: Zukunft im Schwitzkasten - Der heiße Sommer führt uns die Folgen des Klimawandels vor Augen.“ So lautet die Überschrift des Artikels von Stefan Schmitt in „Die Zeit“, digitale Ausgabe 1.8.2018. Der Artikel fragt: „Was sehen wir in diesem Hitzesommer? Natürlich verdorbene Ernten auf verdorrten Äckern. Natürlich eine extrafrühe Weinlese. Natürlich halb leere Flüsse. Dazu Menschen mit Schwächeanfällen und Kreislaufzusammenbrüchen. Wir sehen aber auch etwas höchst Unnatürliches: die Erderwärmung bei der Arbeit.“ Der Artikel endet mit der Frage: „Was wir in diesem Hitzesommer sehen?“, und antwortet uns: „Wir sehen die Zukunft.“

Wir erinnern uns an unsere Erfahrungen der viel zu langen „trockenen“ Regenzeiten (Juli bis September) in den Jahren 1983-1985 im Sahel Westafrikas, im Dorf Dagai im Extremen Norden Kameruns. In einem Brief vom 7.7.1984 aus Dagai schrieben wir:

 ‚Die Hirse vertrocknet, schicke uns Regen, führe die Wolken zurück.’ Singend und tanzend zogen gestern Abend die Jugendlichen mit diesem Lied durch das Dorf und sangen auch vor unserer Tür. Sie baten uns um einen Eimer voll Wasser und begossen sich damit gegenseitig. Tanzend und singend ging es dann weiter zum nächsten Gehöft. Es war schwül an diesem Abend in Dagai, Wolken waren aufgezogen, aber es regnete nicht. Wir warteten noch immer vergebens auf den „großen“ Regen. Den ganzen Monat Juni hatte es kaum geregnet. Das ganze Dorf leidet unter Wassermangel. Die Hirse auf den Feldern, schon ½ Meter hoch, vertrocknet auf den Feldern, die Halme knicken um. Alle fürchten eine große Hungersnot durch extremen Ernteausfall, noch stärker als im Jahr davor.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.