Heute waren Sarah Bosniakowski – EBM-Missionarin – und Elie als Gäste im Seniorenkreis.

Sarah Bosniakowski unterstützt als ausgebildete Krankenschwester die medizinische Arbeit des Kameruner Baptistenbundes. S08 SK Missionarin

Sie berichtet uns anhand von Bildern über das Land Kamerun, die Verhältnisse dort und über ihre Arbeit im „Krankenhaus der Hoffnung“ in Garoua.

Nach wie vor gibt es im Norden des Landes Terror und Überfälle der Boko-Haram-Sekte. Es gibt ruhige Zeiten, die aber dann wieder durch Überfälle unterbrochen werden. Von Boko-Haram werden junge Leute für viel Geld eingekauft, die dann zur Kriegsführung ausgebildet oder als lebende Waffe benutzt werden. 

In Maroua – 200 km nördlich von Garoua – gibt es ein Technisches Zentrum zur Ausbildung von hauptsächlich handwerklichen Berufen mit Werkstätten und Unterrichtsräumen. Mädchen in Kamerun gehen eher zur Schule als Jungen, da die Jungen meistens in der Landwirtschaft helfen müssen. 

In Garoua besteht die Möglichkeit, in einer Hotel- und Restaurantschule ausgebildet zu werden.

Die Kosten für die Ausbildung müssen von der Familie aufgebracht werden. Auch hier gibt es ein Technisches Zentrum und ein Technisches Gymnasium. 

Alle Einrichtungen befinden sich im Stadtteil Djambouton, so dass die Wege untereinander sehr kurz sind. 

Das „Krankenhaus der Hoffnung“ befindet sich in Garoua. Die Ausstattung im Krankenhaus ist für Kameruner Verhältnisse sehr gut. Im Krankenhaus gibt es nicht nur einen, sondern zwei Ärzte (Internisten) und mindestens vier Krankenpfleger. 

Anstehende Operationen werden von einem Chirurgenteam von vier Krankenpflegern durchgeführt, die dafür eigens ausgebildet werden. Aktuell wird ein neues Gebäude für den Kreissaal gebaut.

Wenn ein Patient ins Krankenhaus kommt, kann er selbst entscheiden, ob er von einem Arzt, einem Krankenpfleger oder einem Krankenpfleger Helfer behandelt wird, da die Kosten für die Behandlung sehr unterschiedlich sind. Natürlich kommt es letztendlich auf die Schwere der Krankheit an. 

Der Patient zahlt, soviel er kann. Ansonsten kann er auch einen Kredit vom Krankenhaus bekommen, der aber vor der Entlassung abbezahlt werden muss. Es gibt auch einen Armenfonds. Die Patienten müssen alles mitbringen, Bettwäsche, Handtücher, Teller, Tassen usw. Die Pflege und Betreuung übernehmen die Angehörigen, wobei sie bei schwierigen Fällen von Sarah angeleitet werden müssen. 

Sarah ist auch in der MA-Fortbildung tätig und hier wird deutlich, dass es ihr vor allem auch um Hilfe zur Selbsthilfe geht. Das gilt auch für die Schwangerenvorsorge, wie Geburtsvorbereitung, Ernährung und Hygiene. 

Zusätzlich gibt Sarah in der 5. und 6. Klasse der Grundschule-Deutschunterricht. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit einer „Gruppe junger Erwachsener“, von denen die meisten auch in einem Chor singen. 

Wir waren tief beeindruckt von der Vielfalt ihrer Aufgaben und der Hingabe, wie sie alles meistert und wünschen ihr von Herzen weiter eine gute Zeit und Gottes Segen für sie und ihre Arbeit.

Marianne Görner-Hohnrath

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



An die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen

An die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-WestfalenACK Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in NRW – Olpe 35 - 44135 Dortmund  Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens, im Namen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen (ACK NRW) möchte ich Ihnen hiermit unsere Solidarität bekunden. Wir, die Vertreter und Vertreterinnen der 36 zur ACK - NRW zusammengeschlossenen christlichen Kirchen und Gemeinden, sind entsetzt über die brutale Tat in Halle/Saale. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Es beunruhigt uns sehr, dass in unserem Land ein solch infamer Angriff auf eine Synagoge stattfinden konnte. ...

11.10.2019