KonzertPlakat22.12.2018

Adventskonzert „Musica Adventus Christi“
Musikalische Ankunft Christi

„Alle Jahre wieder kommt das Christus-Kind“, so beginnt eines der bekanntesten Weihnachtslieder aus dem Jahre 1837. Der „Ankunft“ Christi am 24. Dezember eines jeden Jahres geht die Adventszeit voraus, die uns besonders innerlich auf das Kommen unseres Herrn vorbereiten möchte. Über die Jahrhunderte hindurch haben sich Traditionen überliefert, die – in ritualisierten Formen und uns vertrauten Bräuche – ihren Ausdruck finden. 

 Eines dieser abendländischen Traditionen ist das gemeinsame Singen weihnachtlicher Lieder, oder das Musizieren festlicher Instrumentalmusiken. Die Freude über die Geburt unseres Erlösers ist hierbei von zentraler Bedeutung. Die atmosphärische Gemütlichkeit jedoch, die wir uns über die Jahrhunderte geschaffen haben, steht dabei im krassen Kontrast zu der ursprünglichen Heiligen Nacht, im Dorfe zu Bethlehem. Dessen sind wir uns leider bei all dem kommerziellen Trubel nicht mehr so bewusst…

Da Gott den Menschen mit einem kreativen Drang bedacht hat, die Schöpfungspracht im Kleinen nachahmen zu wollen, wurde die Kunst so ein Teil unserer Wesensart. Mit unseren unvollkommenen Fähigkeiten und irdischen Begrenzung, haben wir dennoch den Wunsch die „Ankunft“ Christi musikalisch zu feiern. IHM quasi mit unserem Gesang und Spiel den „Roten Teppich“ auszurollen. So, wie Jesus mit Palmenzweigen einst beim Einzug in Jerusalem wehend empfangen wurde, möchten wir IHN mit unseren Stimmen und Instrumenten begrüßen. 

Hierzu haben sich Gemeindemitglieder und Freunde der EFG Leverkusen zusammengetan, und ein Programm erarbeitet, welches am Samstag, den 22.12.2018 um 16.00 Uhr in der Gustav-Freytag-Straße 1, zu hören sein wird. 

Auf dem Programm stehen Chor- und Instrumentalwerke von Bach bis Rutter. Außerdem wird der Konzertbesucher eingeladen, zwei bekannte Weihnachtslieder mitzusingen. Dies ist ganz im Sinne einer aktiven Konzertteilhabe und soll dazu ermutigen, den wahren Geist der Weihnacht mit nach Hause zu nehmen und auch an andere weiterzugeben.

Thomas Fleßenkämper

Die Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz beginnt am Sonntag, den 13. Januar mit dem Thema „Einheit feiern“. Landesweit werden Gottesdienste gefeiert.  Dabei geht es nicht um uns, sondern um Jesus Christus. Er ist der Herr. Der Glaube an ihn und das Bekenntnis zu ihm eint uns Christen. Diese Einheit will immer wieder gelebt, gestaltet und gelernt werden.

Epheser 4,1-7 bildet für die Gebetswoche 2019 die Grundlage. In seiner Abschiedsrede an die Gemeindeleiter in Ephesus vergleicht Paulus die Gemeinde mit dem Bild einer Schafherde. Jesus ist Mittelpunkt der Herde. Er eint die Herde. Er ist der eine gute Hirte, der sich um die eine Herde – zusammengesetzt aus Juden und Nichtjuden – sorgt. Zugleich bittet er seinen Vater im Himmel für sie, „damit sie alle eins seien“.

Gastprediger im Eröffnungsgottesdienst in der Gustav-Freytag-Straße ist Journalist und Theologe Andreas Malessa.

Nähere Infos zu den weiteren Veranstaltungen folgen Anfang Januar.

Willi Müller

Ruderer

Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, die Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm (Matthäus 2, 9-11).

Eine sonderbare Geschichte im Matthäusevangelium. Sie macht uns deutlich, dass es um den in den alten Schriften angekündigten Messias geht. Gott spricht wieder neu zu seinem Volk und eine neue Zeit der Gottesherrschaft wird herbeiführt. Dazu berichtet Matthäus von heidnischen Gelehrten, die sich mit den Zusammenhängen von kosmischen Ereignissen und den Geschehnissen auf der Erde beschäftigen. Sie sind die wahren Gottessucher. Das Erscheinen eines Lichtereignisses am Himmel war Zeichen einer königlichen Geburt.

Drei Weise

Erfahrungen mit dem Klimawandel im westafrikanischen Sahel und in Europa

 Hirse vertrocknetjpg

Natürlich leiden wir alle in diesem Sommer in Europa unter der lang anhaltenden Hitze. Sorge aber muss uns die allzu lange Trockenheit bereiten. Die Landwirte melden Rekordverluste bei der Ernte. Sie fordern Hilfe vom Staat. Aufgeschreckt aber haben uns die Berichte des Potsdam-Instituts für Klimaforschung über eine Studie eines internationalen Teams von Wissenschaftlern zum Klimawandel. Sie warnen vor einer Heißzeit. Selbst bei Einhaltung des Pariser Klimaabkommens könnte sich die Erde von alleine weiter erwärmen. Sind wir mit diesem Sommer 2018 schon mitten drin im Klimawandel? 

In den Medien wird diese Frage so reflektiert: „Klimawandel: Zukunft im Schwitzkasten - Der heiße Sommer führt uns die Folgen des Klimawandels vor Augen.“ So lautet die Überschrift des Artikels von Stefan Schmitt in „Die Zeit“, digitale Ausgabe 1.8.2018. Der Artikel fragt: „Was sehen wir in diesem Hitzesommer? Natürlich verdorbene Ernten auf verdorrten Äckern. Natürlich eine extrafrühe Weinlese. Natürlich halb leere Flüsse. Dazu Menschen mit Schwächeanfällen und Kreislaufzusammenbrüchen. Wir sehen aber auch etwas höchst Unnatürliches: die Erderwärmung bei der Arbeit.“ Der Artikel endet mit der Frage: „Was wir in diesem Hitzesommer sehen?“, und antwortet uns: „Wir sehen die Zukunft.“

Wir erinnern uns an unsere Erfahrungen der viel zu langen „trockenen“ Regenzeiten (Juli bis September) in den Jahren 1983-1985 im Sahel Westafrikas, im Dorf Dagai im Extremen Norden Kameruns. In einem Brief vom 7.7.1984 aus Dagai schrieben wir:

 ‚Die Hirse vertrocknet, schicke uns Regen, führe die Wolken zurück.’ Singend und tanzend zogen gestern Abend die Jugendlichen mit diesem Lied durch das Dorf und sangen auch vor unserer Tür. Sie baten uns um einen Eimer voll Wasser und begossen sich damit gegenseitig. Tanzend und singend ging es dann weiter zum nächsten Gehöft. Es war schwül an diesem Abend in Dagai, Wolken waren aufgezogen, aber es regnete nicht. Wir warteten noch immer vergebens auf den „großen“ Regen. Den ganzen Monat Juni hatte es kaum geregnet. Das ganze Dorf leidet unter Wassermangel. Die Hirse auf den Feldern, schon ½ Meter hoch, vertrocknet auf den Feldern, die Halme knicken um. Alle fürchten eine große Hungersnot durch extremen Ernteausfall, noch stärker als im Jahr davor.

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende (Prediger 3,11).

time

Noch schwelgt der Sommer in seinen Farben und Düften. Und doch zerrt der Wind schon an Blättern und den Netzen der Spinnen. Der September trägt den Charme einer herben Schönheit und leichten Melancholie in sich, es klingt ein wenig nach Blues. Alles hat seine Zeit, sagt der Prediger (Kp 3,1). Die Dinge haben ihren Platz in Gottes Welt, auch die Zeiten, ihrem Werden und Vergehen. All das ist schön in Gottes Augen und von Ästhetik geprägt.

Mir fällt die Vorsicht des Schreibers auf. Sei nicht schnell mit deinem Munde und lass dein Herz nicht eilen ... 

denn Gott ist im Himmel und du auf Erden; darum lass deiner Worte wenig sein ...

Fürchte Gott! (Kp 5,1und 6).

Auf jeden Fall ist und bleibt die Liebe ein Wunder. Und unbegreiflich. Die Liebe lässt uns singen und dichten, sie lässt uns Schlimmes ertragen, macht uns stark und schwach zugleich, sie liefert uns aus. Sie macht uns empfindsam und verletzlich. Und wenn sie geht, macht sie uns sehr unglücklich. Es gibt so viele Arten der Liebe – zu meinen Freunden, meinen Geschwistern, meinen Enkeln,  meinen Eltern. Wie viel Herzblut gibt es da, wie viel Nähe und Freundschaft.

heart blätter

Je nach Typ neigen wir Menschen verstärkt dazu, uns Gedanken um die Zukunft zu machen und uns zu sorgen. Alltäglichkeiten wie „Ob mein Vortrag morgen wohl gelingt?“, „Bekomme ich die Gehaltserhöhung?“, „Wird der Zug pünktlich fahren? Und was tue ich, wenn ich ihn verpasse?“ sind nur ein kleiner Ausschnitt möglicher, „vorbeugender“ Überlegungen. Sie haben eine andere Wertigkeit als existenzielle Probleme, die besprochen, umbetet und möglichst geklärt werden wollen. 

Die kleinen Alltagssorgen sind es, die unsere Energie oftmals binden und das Vertrauen in Gottes gute Absichten mit uns überlagern. Dazu trägt sicher bei, dass wir in der Dimension Zeit leben, sie aber nicht beherrschen. Wir können rückblickend erkennen, wo etwas gelungen ist – oder auch nicht - und verstehen oft im Nachhinein, wohin bestimmte Umstände im Alltag führten. Gott dagegen beherrscht die Dimension Zeit und kann sie gestalten. Damit verdient er unser Vertrauen in gute Wege für uns.

Sorgenbild HP

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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