Auf jeden Fall ist und bleibt die Liebe ein Wunder. Und unbegreiflich. Die Liebe lässt uns singen und dichten, sie lässt uns Schlimmes ertragen, macht uns stark und schwach zugleich, sie liefert uns aus. Sie macht uns empfindsam und verletzlich. Und wenn sie geht, macht sie uns sehr unglücklich. Es gibt so viele Arten der Liebe – zu meinen Freunden, meinen Geschwistern, meinen Enkeln,  meinen Eltern. Wie viel Herzblut gibt es da, wie viel Nähe und Freundschaft.

Und wie viel Missbrauch der Liebe gibt es. Ich denke an Zuhälter, die junge Mädchen schutz- und wehrlos machen und in die Prostitution treiben. Oder kennen wir das Wort Vaterlandsliebe? Millionen Menschen wurden mit diesem Wort in den Krieg gehetzt. 

Ja, so ist das mit der Liebe. Unser Glück ist sie und unser Leid, heilig ist sie und in den Dreck gezogen.

Johannes geht es um das Zusammenleben in den Gemeinden und beschwört Wahrheit und Liebe in der Gemeinschaft. Er schreibt, was sie wirklich brauchen, um in all ihrer Verschiedenheit gut miteinander klar zu kommen. 

Und heute? Nichts Neues unter der Sonne. Was wir brauchen, um gut miteinander klar zu kommen in der Familie, im Freundeskreis, im Beruf, das ist Liebe. Und deshalb dürfen wir die Worte ja auch so hören, als seien sie für uns geschrieben. 

In der Liebe bleiben – das ist ganz schön schwer. Sicherlich kann es helfen, uns an Gott und seine bedingungslose Liebe zu erinnern. Daran, dass wir alle bei Gott geliebt und deswegen alle gleich wertvoll und liebenswert sind. 

Gott ist die Liebe und das heißt: er sieht mich und mein kleines Leben, immer und überall. Auch wenn ich meine, allein im Schatten des Todes zu sitzen und mich fühle, als wäre ich zerschlagen. Auch wenn ich enttäuscht bin, leer und verlassen. Ich kann darauf vertrauen, dass Gott es mit mir gut meint und gut macht. Und es gut meint und macht mit denen, die mir nahe stehen. Aber es gilt auch denen, die mir fern stehen.  Und ganz am Ende findet sich alles in Gott.

Ich denke, wenn wir so voneinander denken, können wir leichter in der Liebe bleiben. Und dann auch in Gott.   

Mit guten Wünschen für eine behütete Ferien- und Urlaubszeit 

Euer Pastor Willi Müller

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